Wustrau

So viel preußische Geschichte findet man in Wustrau und unter einem riesigen Feldstein liegt einer begraben da, der wohl zu Lebzeiten den trockenen, preußischen Humor hatte, der so häufig missverstanden wird.

Im 1. Band der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" schreibt Theodor Fontane (bei dem dieser, nämlich Hans Joachim von Zieten, ansonsten nicht so gut weggekommen ist):

"Als Friedrich Wilhelm IV. im Jahre 1844 den schon oben erwähnten Besuch in Wustrau machte, führte ihn der Graf auch an die Linde, um ihm daselbst das eben fertig gewordene Grab zu zeigen. Der König wies auf eine Stelle des Riesenfeldsteins und sagte: 'Zieten, der Stein hat einen Fehler!', worauf der alte Herr erwiderte: 'Der drunter liegen wird, hat noch mehr.'"