"Es ist mit der märkischen Natur wie mit manchen Frauen.", schreibt Fontane. "»Auch die häßlichste« – sagt das Sprichwort – »hat immer noch sieben Schönheiten.« Ganz so ist es mit dem »Lande zwischen Oder und Elbe«; wenige Punkte sind so arm, daß sie nicht auch ihre sieben Schönheiten hätten. Man muß sie nur zu finden verstehn."

Im Jahr 1862, also vor mehr als 150 Jahren, erschien Fontanes erster Band der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", in dem er die Grafschaft Ruppin mit der Garnisonsstadt Neuruppin, seiner abwechslungsreichen Fluss- und Seenlandschaft und etlicher kleinerer Ortschaften in den Mittelpunkt stellte. Bis 1882 sollten drei weitere Bände über das Oderland, das Havelland und das Spreeland folgen, sowie später ein Band, in dem Fontane fünf Schlösser beziehungsweise Herrenhäuser vorstellte. Mit Fontanes Büchern im Gepäck habe ich mich aufgemacht, Berlins Umgebung zu erkunden und damit nicht nur die Geschichte der Region besser kennen zu lernen, sondern mich auch von meiner näheren Heimat faszinieren und überraschen zu lassen.

Auf dieser Seite werde ich nach und nach einige meiner Fotos aus dem Land Brandenburg vorstellen, ergänzt durch Informationen zu Orten, Seen, Landschaften und Sagen des märkischen Landes sowie durch Buchtipps. Sofern in meinen Texten Zitate verwendet werden, sind diese gekennzeichnet und die ursprüngliche Schreibweise und Rechtschreibung wurden beibehalten. Daneben werden auch Bilder von Touren in andere Regionen sowie aus verschiedenen Themenbereichen zu sehen sein, wie Pflanzen und Tiere.

An all meinen Bildern können Nutzungsrechte erworben werden. Nimm dazu bitte Kontakt mit mir auf!

Vieles von dem, das Fontane beschrieben hat, habe ich wiedergefunden, obwohl seit der Erstveröffentlichung seiner Bücher nicht nur zwei Weltkriege, sondern auch die Teilung und die Wiedervereinigung Deutschlands das Land verändert haben. Einiges war zerstört und wurde wieder aufgebaut, anderes scheint noch immer im Dornröschenschlaf dahin zu dämmern und manches ist leider verschwunden und nur durch Texte und Bilder erhalten geblieben.

Als die frühesten Farbfotografien aus Berlin und der Mark Brandenburg gelten die Fotos des Malers und Grafikers Rudolf Hacke, dessen Fotos im Jahr 1813 in dem Buch "Die Mark Brandenburg in Farbenphotographie" veröffentlicht wurden. Bis heute erschienen weitere Fotobände profilierter Fotografen, wie Martin Hürlemann, Michael Ruetz, Birgit Hanke, Günter Rieger und Georg Jung, in denen jeweils eine Auswahl der von Fontane beschriebenen Orte dargestellt wurden. Die Fotografin Ursula Eckertz-Popp war in den Jahren 1990-1993 auf den Spuren Fontanes unterwegs. Die Bilder waren unter anderem im Jahr 2008 in einer Ausstellung in der Universitätsbibliothek Berlin und 2012 in Glienicke zu sehen. Der Fotograf Andreas Kämper unternahm im Jahr 2001 "Eine fotografische Entdeckungsreise auf den Spuren Theodor Fontanes"; weitere Bilder sind im Jahr 2010 entstanden.

Büchern und Ausstellungen ist jedoch eines gemein: Die Art der Medien erfordert eine strikte Auswahl des Materials und kann damit Fontanes zahlreichen Beschreibungen nicht gerecht werden. Das Medium Internet eröffnet da ganz andere Möglichkeiten, da Texte und Bilder kontinuierlich aktualisiert und ergänzt werden können.


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Glas aus Brandenburg

Die Kunst des Glasmachens wird eher selten mit Brandenburg in Verbindung gebracht. Hier entwickelte aber der Glasmacher und Alchemist Johann Kunckel durch die Verfeinerung alter Rezepturen das Goldrubinglas in Glashütten in Potsdam und auf der Pfaueninsel. Grünes Glas hingegen stammte bis 1900 aus Neuglobsow am Großen Stechlinsee.

Geschenke aus Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg gab und gibt es viele Erfinder, Tüftler, Künstler und Kunsthandwerker. Vieles, das in Brandenburg erdacht wurde, ist heute in der ganzen Welt bekannt. Ich habe einiges zusammengetragen, das sich nicht nur zu Weihnachten als Geschenk eignet.

Die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort

Es ist wieder so weit: Das Weihnachtspostamt in Himmelpfort hat für dieses Jahr eröffnet und nimmt wieder Wunschzettel für den Weihnachtsmann per Post oder persönlich donnerstags bis sonntags entgegen. Klick auf den Wichtel und erfahre mehr darüber.

Reformationstag in Brandenburg

Die Reformation der Kirche, die durch Martin Luther zu Beginn des 16. Jahrhunderts veranlasst wurde, hat auch in Brandenburg ihre Spuren hinterlassen. Am 31. Oktober jeden Jahres wird deshalb der Reformationstag gefeiert.

Brikettfabrik Louise

Die Brikettfabrik Louise befindet sich in Domsdorf, das seit 1998 als Ortsteil zur Stadt Uebigau-Wahrenbrück gehört. Sie wurde im Jahr 1882 für die Verarbeitung von Rohbraunkohle zu Briketts in Betrieb genommen und bis 1938 um mehrere Gebäude erweitert. Nach fast 110 Jahren wurde die Fabrik im Jahr 1992 geschlossen und als technisches Denkmal in die Denkmalliste von Brandenburg aufgenommen.

Lauchhammer

Lauchhammer in der Niederlausitz gilt gemeinhin als Stadt der Braunkohle. Dabei begründeten ab 1725 der Eisen- und Kunstguss das Wachsen des Ortes zur Stadt. Viele Standbilder und Skulpturen in deutschen und internationalen Städten zeugen von der hohen Qualität der Abgüsse aus Lauchhammer. Gründerin des Eisenhammers, aus dem später die Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer werden sollte, war übrigens eine Frau.

Die Brandfichte

Am Stadtrand von Bad Freienwalde steht im Wald ein Gedenkstein. Hier stand einst ein Scheiterhaufen für die letzten Hexenverbrennung der Stadt. Der Sage nach wuchs an dieser Stelle eine Fichte als Zeugnis der Unschuld des letztens Opfers der Hexenverfolgung in Freienwalde.

Bad Freienwalde (Oder)

Bad Freienwalde (Oder) ist eine Stadt im Landkreis Märkisch Oderland und im Hügelland Märkische Schweiz. Freienwalde wurde als Vrienwalde urkundlich zum ersten Mal im Jahr 1316 erwähnt. Eine Heilquelle verschaffte der Stadt ab dem 18. Jahrhundert regen Zulauf durch Tagesgäste aus Berlin und Erholungssuchende. Seit 1925 lautete der offizielle Name Bad Freienwalde, im Jahr 1994 kam der Beiname Oder hinzu. Bad Freienwalde ist ein anerkanntes Moorheilbad.

Rathenow - Stadt der Optik im Havelland

Rathenow gilt als die Wiege der optischen Industrie Deutschlands. Die Stadt im Havelland, die vermutlich auf dem Gelände einer slawischen Burg steht, ist aber auch eine Stadt im Wandel und mit hohem Freizeitwert.

Großbeeren

Großbeeren liegt nur wenige Kilometer südlich von Berlin im Landkreis Teltow-Fläming im Land Brandenburg und wurde im Jahr 1271 erstmalig urkundlich erwähnt. Historische Bedeutung erlangte der Ort durch eine Schlacht im Jahr 1813, bei der napoleonische Truppen am Einzug in Berlin gehindert wurden.

Brandenburger Seen

Infolge der Eiszeit bildeten sich auf Brandenburger Gebiet zahlreiche Seen, Teiche und Fließgewässer. Mit rund 3.000 auf natürliche Weise entstanden Seen, circa 33.000 Kilometer Fließgewässern und zahlreichen künstlich angelegten Gewässern ist Brandenburg das gewässerreichste Bundesland Deutschlands.

Fischsterben in der Oder

Im August 2022 wurden entlang der Oder massenweise tote Fische gefunden. Die genaue Ursache war am 13.08.22 noch nicht bekannt.

Heiligengrabe

An der Regionalbahnlinie RE6 gibt es zwischen Wittstock (Dosse) und Pritzwalk eine Bedarfshaltestelle in Heiligengrabe. Das heißt, der Zug hält hier nur, wenn jemand am Bahnhof steht oder der Haltewunsch in der Bahn durch Drücken der Stopp-Taste signalisiert wurde. Wie oft dies täglich geschieht, weiß ich nicht, aber ich weiß nach einem Besuch des Klosters Stift zum Heiligengrabe, dass sich das Aussteigen lohnt.

Grünheide (Mark)

Grünheide östlich von Berlin wurde in den letzten Monaten überregional vor allem durch die Tesla Gigafactory bekannt. Die Gemeinde ist zwar nicht reich an Sehenswürdigkeiten, aber durch die Lage an einer Seenkette und inmitten viel Wald vor allem für Spaziergänger, Wanderer, Wassersportler und Radsportler einen Ausflug wert. Von der Tesla-Fabrik merkt man übrigens dabei nicht viel.

Teufelssee im Nuthetal

Der Teufelssee im Nuthethal ist eine der Etappen des Rundwanderweges durch den Potsdamer Erholungswald Ravensberge, aber auch der Europafernwanderweg E10 führt hier vorbei. Wie um fast alle Teufelsseen rankt sich auch um diesen eine Sage. Leider soll der See nicht zum Baden geeignet sein, obwohl es die sandigen Streifen am Ufer vermuten lassen.

Schwedt/Oder

Gelegen an der Oder und fast an der Grenze zu Polen, gehört Schwedt zu den östlichsten Städten Deutschlands. Die Stadt wird bereits im Jahr 1265 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter galt sie als wichtiger Kreuzungspunkt der Handelswege zwischen Stettin und Prenzlau nach Frankfurt an der Oder und Berlin.

Potsdam - Telegrafenberg

Der Telegrafenberg befindet sich oberhalb des Brauhausbergs in der Nähe des Potsdamer Hauptbahnhofs. Auf seinem Gipfel befinden sich der Wissenschaftspark Albert Einstein mit vielen sehenswerten historischen Gebäuden und ein Kletterpark.

Potsdam - Schiffbauergasse

Das Quartier an der Schiffbauergasse mit vielfältigen Kultureinrichtungen und offenem Zugang zum Tiefen See gehört zu den kulturell aktivsten Arealen Potsdams, auch wenn es die Lage an der Kreuzung Nuthe-Schnellstraße und Berliner Straße auf den ersten Blick kaum vermuten lässt.

Die Plattenburg

Die Plattenburg in der Nähe von Bad Wilsnack ist die älteste Wasserburg Norddeutschlands und ein ideales Ziel für Wanderungen oder Radtouren in der Prignitz.

Mit dem 9-Euro-Ticket nach ... Bad Wilsnack

Wunderblutkirche, Kristalltherme und die schöne Prignitzer Landschaft - Es gibt viele Gründe, um in die kleine Kurstadt zu fahren.