Jestram, Heike: Maschinen - Die technisch-mechanische Menschenschöpfung


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  • Titel:  Jestram, Heike: Maschinen - Die technisch-mechanische Menschenschöpfung
  • Beschreibung: 

    Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus meinem Buch "Mythen, Monster und Maschinen. Der künstliche Mensch im Film", das in Druckfassung erstmalig im Jahr 2000 im Teiresias Verlag Köln erschienen ist und seit Dezember 2011 in überarbeiteter und ergänzter Fassung als ebook vorliegt.

    Textauszug
    In Literatur und Kino wimmelt es nur so von Maschinenmenschen. Den Protagonisten und den Zuschauern sind sie häufig nicht sofort als künstliche Wesen zu erkennen, auch wird die Titulierung Maschinenmenschen größtenteils vermieden, so dass schnell Verwirrung entstehen kann. Deshalb sollen an dieser Stelle die häufigsten Benennungen und ihre Bedeutung dargelegt werden.


    Die Bezeichnung "Automat" wurde bereits 1611 in England verwendet und bezeichnete zunächst selbständige Wesen, die sich aus eigener Kraft bewegen konnten; später wandelte sich der Begriffsinhalt und bedeutete dann Vorrichtungen, die sich nur unter den für sie geschaffenen Bedingungen bewegen konnten.
    "Roboter" ist allgemein bekannt, wird aber verschiedenartig verwendet. Im Fremdwörterbuch wird der Roboter als „adaptives kybernetisches System, das bestimmte körperliche und geistige Tätigkeiten des Menschen auf mechanischer oder elektronischer Grundlage modelliert“ beziehungsweise als „gesteuerter Apparat für bestimmte Arbeiten“, definiert. In der Science Fiction sind Roboter denkende Maschinen, die dem Menschen zu Nutzen sind. Die Bezeichnung Roboter, abgeleitet von Robota (in slawischen Sprachen) = Arbeit, Plackerei, Knechtschaft, benutzte erstmals Karel Capek in seinem Theaterstück „RUR“ (Rossum's Universal Robots) aus dem Jahre 1920. Rossum, ein exzentrischer Wissenschaftler, hat ein Material zur Herstellung von Knochen und Fleisch gefunden. Der Schaffung von künstlichen Wesen steht nun nichts mehr im Wege. Doch die Kreaturen, die er schafft, sind wahre Monster. Als Rossum darufhin den Verstand verliert, übernimmt sein Neffe die Forschungsarbeiten und kreiert die Roboter, dem Menschen nachempfundene, emotionslose Wesen, gut geeignet als Soldaten. Die Massenproduktion von Robotern beginnt.



    Inhalt
    MASCHINEN – DIE TECHNISCH-MECHANISCHE MENSCHENSCHÖPFUNG
    Kleine Roboterkunde
    Vision oder Alptraum – Metropolis (1926)
    Die künstliche Maria
    Träumen Replikanten von der Liebe? – Blade Runner (1982)
    Die Maschine, dein Freund und Helfer – Terminator, Nummer 5 und RoboCop
    BIBLIOGRAPHIE
    Zählmarke 9

  • Schlagworte:  blade runner, film, künstlich, mensch, menschenerschaffung, menschenschöpfung, metropolis, nummer 5, replikant, robocop, roboter, stummfilm, terminator
  • Autor:  Heike Jestram
  • Bildnummer:  8004
  • Erstellt:  31.12.2011
  • Medientyp:  eBook
  • Farben: 

  • Digitale Downloads

eBook PREIS: € 2,99

Lizenz: Royalty Free

Format: zip

€2,99

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Info

Selbstportraet Heike Jestram Seit dem Jahr 2012 bin ich auf Fototouren im Land Brandenburg unterwegs und besuche vorzugsweise Orte, die Theodor Fontane in seinen Büchern beschrieben hat. Dabei entstandene Bilder und Texte werden nach und nach auf meiner Website Wanderungen durch die Mark Brandenburg veröffentlicht. An diesen Bildern und vielen anderen aus verschiedenen Themenbereichen können hier im Bildarchiv Nutzungsrechte erworben werden.
Gern lade ich Sie auch ein, mein Profil oder meine anderen Seiten zu besuchen: Impressionen aus Brandenburg, Impressionen aus Berlin, Impressionen aus Israel und Mythen, Monster und Maschinen. Der künstliche Mensch im Film.

© Heike Jestram 2013

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